Web Analytics mit Webtrekk wird schneller

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Webtrekk aus Berlin bietet ihren Kunden ab Ende September 2008 mit ihrem neuen Produkt „Webtrekk Q3“ Berechnungen auf Grundlage von Rohdaten an, die auch rückwirkende Berechnungen ohne Performanceeinbußen gestatten

Webtrekk Web Controlling

In der Regel arbeiten Webanalyse-Anbieter für ihre Berechnungen auf Grundlage von aggregierten Datensätzen. Der Grund: die marktüblichen Systeme können die bei der Analyse anfallenden, immens hohen Rohdatenmengen nicht in effizienter Weise bewältigen. Möglich wird die neue Analyseform bei Webtrekk durch optimierte Datenbankabfragen in Echtzeit.

Mit „Webtrekk Q3“ wird Webtrekk damit zum weltweit schnellsten „on-the-fly“ Anbieter. Das Produkt eröffnet Unternehmen fast unbegrenzte und in dieser Geschwindigkeit bislang nicht erhältliche Möglichkeiten der individuellen und auf die eigenen Ansprüche exakt zugeschnittenen Webanalyse.

Wie funktionierte die bisherige Web-Analyse auf Grundlage aggregierter Daten? Ein einfaches Beispiel: Eine herkömmliche Datenbank speichert die Herkunft des Zugriffs, verwendete Keywords und Browser. Möchte der Betreiber der Webseite wissen, aus welchen Städten die Besucher kommen und wählt diesen Analyseschritt im Webanalysetool aus, erhält er relativ schnell die Antwort auf diese Frage: 500 Besucher kommen z. B. aus München, 300 aus Berlin, 200 aus Hamburg. Genauso schnell liegt auch die Analyse vor, welche Keywords der User in die Suchmaschine eingab, bevor er auf die Seite gelangte.

Interessiert sich der Betreiber jedoch nach diesen Schritten dafür, welche Keywörter speziell die Münchner Visitors eingaben, um auf seine Seiten zu kommen, kann diese Frage anhand des aggregierten Datensatzes nicht mehr beantwortet werden. Denn die zuvor zusammengefassten Nutzerdaten können nicht mehr in dem ursprünglichen Datensatz zusammen geführt werden.

Wie arbeitet Webtrekk „Q3“ auf Grundlage von Rohdaten?
Das neue Webtrekk-Produkt „Q3“ arbeitet mit optimierten Abfragen und ermöglicht so, Rohdaten statt aggregierter Daten für die Analysen zu verwenden und diese „on-the-fly“ zu berechnen. Bleibt man beim oben genannten Beispiel ist es fortan für Webtrekk-Kunden auch möglich, innerhalb kurzer Zeit neue und individuelle Berechnungen auf Grundlage des ursprünglichen Datensatzes anzustellen und somit Fragestellungen zu beantworten, die „just in time“ aufkommen. Kunden, die „Q3“ nutzen, würden somit auf die oben aufgeworfene Frage nach den Münchner Keywörter sofort und problemlos Antwort finden. Hinzu kommt ein weiterer entscheidender Vorteil für die Anwender: Berechnungen auf Grundlage von Rohdaten sind flexibler, da sie jederzeit wieder auf den ursprünglichen Datensätzen aufbauen können und auf deren Grundlage Berechnungen ermöglichen. Genau das können aggregierte Datensätze nicht leisten.

Webtrekk Geschäftsführer Christian Sauer über das neue Produkt: „Die Berechnungen auf Grundlage von Rohdaten bieten unseren Kunden fast unbegrenzte Möglichkeiten im Bereich der Webanalyse. Wir freuen uns sehr, mit „Webtrekk Q3“ diese Leistung als erster deutscher Anbieter in unser Portfolio aufnehmen zu können. Wir sind davon überzeugt unseren Kunden mit „Webtrekk Q3“ in Zukunft eines der besten Produkte im Bereich Webanalyse anbieten zu können.“

Schön, dass nach und nach die Relevanz von Rohdaten erkannt wird. Nedstat speichert übrigens seit Firmengründung 1996 auf Basis von Rohdaten…

Die komplette Pressemitteilung, in der Webtrekk sogar vom schnellsten Tool der Welt spricht, finden Sie hier: Webtrekk Web Analytics

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15 Antworten auf „Web Analytics mit Webtrekk wird schneller“

  1. Es füllt mich mit Stolz, dass die führenden Web Analytics Köpfe Deutschlands diesen Blog als Plattform für Ideen- und Gedanken-Austausch nutzen und teilweise sogar ehrenamtlich das Wochenende opfern, um Korrekturen in der Grammatik vorzunehmen.

    Lieber wäre es mir noch, wenn Anwender diskutieren, denn für die ist dieser Blog gedacht ;)

    @razzorsharp: ich hoffe, Sie haben mich nicht falsch verstanden, ich freue mich über jeden Ihrer Kommentare und bin froh, dass Sie sich beteiligen. Außerdem bin ich geehrt, den James Bond der Web Analyse unter meinen Lesern zu wissen.

    @Heinz D. Schultz: das sollten wir wirklich mal bei Frank Reese anstoßen. Wäre toll, wenn wir eine Test-Domain finden. Schön wäre dann eine wirklich High-Traffic Site, also nicht nur 4-5 Mrd.

    Allen einen angenehmen Wochenstart!

  2. Um himmels willen, ich rede doch nicht von Discover sondern von Discover on Premise, also Visual Sciences :)

    Trotzdem bin ich sehr gespannt auf das neue Webtrekk –
    Viele Grüße, Oliver

  3. Moin, moin Herr Haberich,
    ich fühle mich geehrt ein Schelm zu sein. Ich hoffe meine Beiträge sind kritisch, regen zum Nachdenken an und provozieren? Nur so kommt Bewegung in Ihren (und andere) Blogs. Im Fall von Webtrekk gibt es doch positve Trends eines Benchmarktest. Ich kann sie zudem beruhigen, ich stehe weder zu Mindlab, noch zu Omniture oder Webtrekk. Wir sind ein neutrales Beratungshaus, es ist uns aber untersagt als Berater öffentlich Stellung zu nehmen, deshalb arbeiten ich und meine Mitarbeiter unter dem Label 007.

    Sollte ich Ihnen als nedstats Mitarbeiter und Blog-Betreiber zu nahe treten, dann tut es mir im Namen meiner 4500 Kollegen sehr leid.

    Mit Friesemgruß aus Berlin „da bin ick zu hus“
    Razzorsharp

    „Wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, ist seelisch bereits tot.“ Albert Einstein

  4. Hallo Herr Haberich, hallo Herr Sauer,
    Wir sind alle Freunde eines offenen Dialogs und
    wuerde gerne aufgreifen was hier zu diesem Thema
    geschrieben und kommentiert wurde. Meine Anregung:
    Die fuehrenden WA Anbieter sollten sich fuer die naechste
    Ausgabe des Ideal Observers in einem unter gleichen
    Bedingungen ausgelegten Benchmarktest zusammenfinden.
    Vielleicht finden wir einen Kunden der uns 24 Monate Daten und 4-5 Mrd.
    Datensaetze zur verfuegung stellt.
    Wir sind mit unserem Team gerne dabei.

    Mit freundlichem Gruss
    Heinz D. Schultz
    CEO Mindlab

  5. @Christian Sauer:

    wie das so ist mit Branchengemurmel: halb wahr, halb falsch. Die Zahl 500.000 spielt bei OMTR tatsächlich eine Rolle, falsch ist aber, dass D2 nur diese Anzahl Datensätze verarbeitet (ich verrate jetzt nicht, wo die 500K in der Analyse ein defaultwert sind…). D2 setzt im Gegensatz zum Web Frontend auf den internen Datawarehosues auf und verarbeitet alles was da drin ist.

    Unabhängig von solch vordergründiger featuritis braucht sich aber Webtrekk trotzdem nicht vor OMTR zu verstecken! Und wir sind echt gespannt auf das „Q3 Release“, das Sie mir auf der OMD gezeigt hatten und freuen uns über dessen Flexibilität und Schnelligkeit – wie unsere Kunden. Gruß nach Berlin!

  6. Als Geschäftsführer von Webtrekk freut mich die Diskussion. Ich möchte jedem anbieten, die Geschwindigkeit unserer Analysen zu testen. Wir haben auch schon etwas Erfahrung mit der Performance von anderen Tools und haben unsere Aussagen nicht ganz grundlos getroffen.

    Zum Discover-Tool: Ich habe hier von einem informierten Menschen gehört, dass nur 500.000 Datensätze verarbeitet werden können. Ich hätte Omniture mehr zugetraut, insb. für diesen Preis. Von daher brauchen wir uns da sicherlich gar nicht warm anzuziehen, ein Unterhemd reicht wohl.
    Christian Sauer

  7. schnellste Datenbank – würde ich gerne relativieren wollen.

    Auch wir sind selber Anbieter Web Analytics/Busines Intelligence. Nutzen verschiedenen lösungen am Markt – es gibt tolle Lösungen wir einen Cube erstellen aus Millionen von Datensätzen in 10 Sekunden – oder selektieren aus Milliarden von Datensätzen in unter 1 Sekunde.

    Spezialisierten Tools haben Konzepte, Methoden oder Lösungen wie statements, InMemory, spezielle index. aggr. usw. – diese sollten auch nicht mit Oracle, MS SQL Server usw. verglichen werden – dazu ist Ihre Aufgabe oder Ziele zu spezifisch oder anders gelagert.

    Wir nutzen, wie bereits betont auch diese Lösungen – es ist jedoch nicht unser Produkt. Sonst gibt es in Zukunft 5 Produkte und 100 Namen von verschiedenen Anbietern dafür.

    Möchte ich Reports nur, tiefe Analysen, verbinden mit WWS, CRM, BI, DataMining oder alles zusammen.? Brauche ich historisierte Daten in jeglicher Kombination – oder eher state of positition, zukünftige Prognosen für Entscheidungen usw.?

    Ich freue mich sehr das ein weiterer WA Anbieter angefangen hat diese Lösungen zu nutzen.

    Alle Infos waren von mir natürlich nur kurz angeschnitten.

    A. Altinci

  8. Das hört sich ja echt total beeindruckend an. Nutze eigentlich für meine Statistiken immer den Etracker. Aber zumindest anschauen werde ich mir Webtrekk einmal. Hat mich sehr neugierig gemacht.

  9. Hallo,
    unser Unternehmen hat EXASolution seit über einen Jahr im Einsatz, und kann die Geschwindigkeits Angaben von Webtrekk bestätigen.
    Mit freundlichen Grüssen

    MarcO

  10. Hallo Ron und Raz,

    danke für eure Kommentare. Ich selbst bin ja ein großer Freund von mutigen, nicht anomysierten Kommentaren, respektiere aber euren Weg.

    Ein Schelm, der denkt, dass razzorsharp, der sicher nicht bei accenture arbeitet, auch wenn es die Mail-Adresse vermuten lässt, in enger Verbindung zu Mindlab steht…

    Ich selbst stehe in positivem Kontakt zu Christian Sauer, dem GF von Webtrekk und möchte betonen, dass ich in keiner Silbe negativ über Webtrekk gesprochen habe.

    Und ich bezweifle auch nicht, dass in Berlin mit der schnellsten Datenbank gearbeitet wird. Ob dies aber zum schnellsten Tool der Branche führt, ohne es je verglichen zu haben, möchte ich hinterfragen dürfen.

    Zu den Platzierungen und Bewertungskriterien von Frank Reese hat Frank Reese selbst ja auch schon hier auf Web Analytics Europa seinen Kommentar abgegeben, so dass ich hier nur darauf verweisen möchte.

    Ich würde mich freuen, wenn die (gute) Diskussion weiter geht und alle Gesicht zeigen.

  11. Hallo Frühaufsteher Razzorsharp ;-) („moin moin“ um 18:56:13 – nicht schlecht),
    Mindlap in Esslingen ist ok, aber nun auch nicht das beste Beispiel. Der Benchmark von Reese passt zwar nicht 100%ig, verdeutlicht aber doch die Glaubwürdigkeit von Herstelleraussagen. Habe mich mal umumgesehen und habe die Pressemeldung gefunden: http://exasol.com/datessingleview.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=150&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1184&cHash=c386617093 .
    Demnach hat Webtrekk die schnellste Datenbank im Einsatz, EXASolution von Exasol. Kennt die jemand? Lt. TPC-H Benchmark (www.tpc.org) sind die weltweit die schnellsten und schlagen alle mit extremem Abstand. Vermutlich wegen In-Memory-Speicherung etc. Könnte man echt Angst bekommen ;-) Wenn Webtrekk die einsetzt, machen deren Aussagen absolut Sinn und da tun sich im Webanalyticsmarkt ganz neue Möglichkeiten auf!
    Also Razzorsharp, lade die Jungs doch mal ein und fühl´ denen auf den Zahn. Dann bist Du sicherlich noch schlauer ;-)
    Bis denne
    Ron

  12. Moin, moin,
    nun mal langsam mit den blümeranten Aussagen und dem Verweis auf die Ergebnisse der Reese Studie. Speed-Test und vergangenheitsbezogene Analysen sind nicht Hauptbestandteil der Benchmarks von Herrn Reese gewesen. Auch ist mir keine Datenbank bekannt, die eine akzeptable Performance bietet, um in Echtzeit adhoc Analysen auf Rohdaten zu berechnen. Da müssen clevere Direct-File Access oder Lösungen her, die den DB Overhead gar nicht erst besitzen. Anbieter wie z.B. ein WebAnalytics Unternehmen in Esslingen, sind was die Massen-Analyse betrifft, jeder Datenbanktechnologie Lichtjahre voraus. Die Behauptung der o.g. Marketingabteilung „….weltweit der schnellste“ würde ich gerne mal im AC Benchmark-Center in Frankfurt austesten wollen. Ich hab da ca. 3,8 Mrd. Datensätze eine US-Retailers im Rohformat vorliegen. Wer will mal testen??
    Dem Gewinner gönne ich ein Bottle „Linie“

    Einen schönen Tag noch.
    RAZZORSHARP

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