Web Analytics Manager müssen Spinnen sein

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Der Vergleich zur Tierwelt wird durch die Vernetzung und interdisziplinären Fäden erzielt

Web Analytics Mitarbeiter sind zahlengetriebene Menschen – das sollten beispielsweise C-Level Manager auch sein. Und wahrscheinlich noch stärker als Analysten.

Jedenfalls beruhen Entscheidungen aus C-Level und Analytics-Abteilung zu höchstem Prozentsatz aus Zahlen-Entscheidungen, verglichen mit anderen Abteilungen oder Funktionen wie Human Resources etc.

Wichtig ist also, an relevante Zahlen heranzukommen und vor allem diese auch intern zu kommunizieren, um zwischen Analyst und CMO oder CEO sowie allen anderen Abteilungen und involvierten Quellen einen Wissensaustausch zu erzeugen. Dieser Wissensaustausch verwandelt sich bei entsprechender Pflege und Aktualität in professionelle Handlungsaufforderungen oder auch zukunftsfähige Entscheidungsmodelle im Hinblick auf (Online-)Marketing & Co.

Die letzten Jahre haben hier bereist vieles bewirkt, jedoch ist die Arbeit eines Analysten bzw. seine Bemühung und Verpflichtung zu Verteilung der Analytics-Kennzahlen und Erkenntnisse häufig noch mit der Ausführung einer Feld-Bewässerungsanlage zu vergleichen.

Der Analyst versendet ad hoc und meistens nur einmalig Informationen an verschiedene Quellen, die dann dort kurzfristig mit den Daten arbeiten, jedoch keine Rückschlüsse mit dem Analysten diskutieren, sondern nur aufnehmen und verwerten.

Web Analytics Manager sind keine Bewässerungsanlage

Web Analytics Manager sind keine Bewässerungsanlage

Dies führt dazu, dass Informationen zwar verteilt werden, aber häufig getrieben durch einmalige Anfragen oder aber durch subjektiv als wichtig empfundene Daten aus Sicht des Web Analysten. Das ist falsch und ineffizient.

Einzelne Bewässerung lässt Pflanzen sterben – aus langfristiger Sicht
Noch schwieriger wird es, wenn ein Konzern verschiedene Unternehmen führt und dort jeweils Analysten nur für dieses Unternehmen unterwegs sind und kein Austausch untereinander oder auf einer darüber geordneten Ebene stattfindet. Dies führt dazu, dass die Bewässerung – sprich Informationsverteilung – oft zwar flächendeckender stattfindet, jedoch teilweise auch an manchen Stellen doppelt eintrifft – und zwar mit unverständlichen Kennzahlen aus zwei unterschiedlich getriebenen Kennzahlen-Verständnissen.

Dafür dann aber manche Ecken des Feldes komplett ohne Wasser auskommen müssen, weil die Einstellung der Anlage nicht auf alle Gebiete eingestellt werden kann.

Web Analytics Manager dürfen nicht wahllos ausliefern

Web Analytics Manager dürfen nicht wahllos ausliefern

Digital Analytics ist flächendeckend
Zum einen muss die Kenntnis aus der Analyse für alle zugänglich sein, zum anderen muss der Analyst betriebswirtschaftlich und vernetzt genug denken, um diesen Anspruch auch wahren und ausbauen zu können.

Wir merken uns: Das System muss intuitiv zu bedienen sein, damit viele User „Spaß“ an Datenerkenntnis haben

Digital Analytics muss in allen Hierarchie-Ebenen gelebt werden
Zum anderen muss der Analyst es verstehen, interne Fragestellungen im Idealfall schon zu erkennen, bevor diese Fragen wirklich auftauchen und zu großen Fragezeichen heranwachsen. Dies gelingt ihm nur – dies kann ihm nur gelingen – wenn er intern aber auch extern vernetzt ist und die Fragestellungen einzelner Abteilungen oder Disziplinen versteht und in Zahlen und Reportings umwandeln kann.

Wir merken uns: Das System muss flexibel sein, um individuelle Anfragen abzudecken und Lösungen zu bieten

Digital Analytics muss zu Feedback führen
Des Weiteren ist wichtig, dass der Analyst sich frei durch die Hierarchien bewegen kann oder zumindest in jeder Hierarchie-Ebene einen Fürsprecher als Ansprechpartner erhalten kann. So, dass innerhalb des Spinnennetzes nicht nur nach links und rechts verteilt werden kann, sondern auch die einzelnen Ringe und Kreise des Netzes durchschritten, versorgt und vernetzt werden können.

Wir merken uns: Der Web Analytics Anbieter muss die Einbindung von Kundenwünschen in seine Roadmap – auch unter kurzfristigen Bedingungen – beherrschen

Web Analytics Manager

Web Analytics Manager müssen Spinnen sein

Der Web Analytics Manager agiert also wie eine Spinne
Und dies nicht nur geprägt durch den Vergleich mit dem Aufbau eines Spinnennetzes sondern auch durch die Art, wie er Informationen von außen erhält: diese fängt er bewusst ein und verwertet sie direkt im Interesse des Gesamtbildes. Nur so kann ein Analyst den entsprechenden internen Stellenwert erhalten, nur so verwässert (Feldbewässerungsanlage) seine Information nicht auf unfruchtbarem Boden.

Digital Analytics ist immer nur so agil,
so vernetzt und so klug wie die Spinne und ihr Gebilde.

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