Web Analytics für OTTO

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OTTO, führendes deutsches E-Commerce Unternehmen, entscheidet sich für comScore Digital Analytix aufgrund seiner Flexibilität und fortgeschrittenen technischen Möglichkeiten

Web Analytics für OTTO - otto.de

comScore hat heute bekannt gegeben, dass sich OTTO, einer der größten europäischen Multichannel-Einzelhändler, für Digital Analytix, comScore’s Web Analytics Lösung entschieden hat, um sein Shopping Portal zu analysieren und zu optimieren. Dies ist eine gute Möglichkeit für comScore erneut Fachkompetenz in der Einzelhandelsbranche zu zeigen.

Dr. Thomas Schnieders von OTTO hat eine neue Web Analytics Lösung

Dr. Thomas Schnieders, Direktor Neue Medien bei OTTO sagt:
„Wir haben uns für comScore Digital Analytix entschieden, da die Testphase und der „Proof of Concept“ gezeigt haben, dass Digital Analytix Schnelligkeit und Flexibilität liefert, die Web Analytics und Realtime Entscheidungen auf einem neuen Level ermöglichen. Mit unserem Ziel die bestmögliche User Experience in einem schnelllebigen und hart umkämpften Wettbewerbsumfeld des Einzelhandels anzubieten, sind diese Kriterien entscheidend für uns. Darüber hinaus hat das Consulting und der Kundenservice unsere Erwartungen übertroffen“.

comScore Digital Analytix ist seit März 2011 weltweit verfügbar, nachdem comScore den führenden Web Analytics Anbieter Nedstat im Vorjahr übernommen hatte. Der Web Analytics Service ermöglicht es Nutzern so viele Hierarchien wie nötig innerhalb der Daten zu erstellen, während die Möglichkeit zur Auswertung unaggregierter Daten noch stets vorhanden bleibt. Dies war einer der ausschlaggebenden Faktoren in OTTOs Entscheidung. Digital Analytix ist in einer einzigartigen Ausgangslage, da es die Anzahl der Produkt- oder Subkategorien, die für das Tracking und zur Analyse zur Verfügung stehen, nicht begrenzt; comScore Digital Analytix Kunden haben hier unbegrenzte Flexibilität. Sie können ihre komplexe Business-Umgebung innerhalb der Web Analytics Plattform reproduzieren, um volle Transparenz zu gewährleisten, und darauf aufbauend gut informierte Entscheidungen zu treffen.

comScore Digital Analytix gewinnt OTTO als Kunden und unterstützt die Einzelhandelsbranche mit seiner Fachkompetenz
OTTO ist Deutschlands führender E-Commerce Player (im B2C Markt) für Mode und Lifestyle Produkte. Die Bedeutung von E-Commerce für OTTO wird durch den Umsatzanteil deutlich: das Unternehmen erwirtschaftet mittlerweile über 70 Prozent seines Umsatzes durch E-Commerce Aktivitäten. Durch den Einsatz von comScore Digital Analytix will OTTO sein Online Marketing, die Website Usability und sein Angebot für Endkunden, Vertriebshändler und Werbepartner verbessern. Die integrierte Live Segementationsfunktion ermöglicht es Analysten eine spezifische Nutzergruppe und ihr Verhalten in Echtzeit und im Detail auszuwerten. Darüber hinaus bietet der Digital Analytix’s Report Builder die gewünschte Flexibilität im Erstellen von kundenspezifischen Reportings. Durch multivariates Testen, die Integration von Business Intelligence Systemen und Online Marketing Applikationen können die User Experience sowohl als auch die Zielgruppenansprache von Content und Kampagnen optimiert werden.

OTTO steigert die Web Analytics Kompetenz

Wolf Allisat, EVP und GM International von comScore ergänzt:“Es ist ein großer Erfolg von einem führenden Einzelhändler wie OTTO ausgewählt zu werden, der als Vorreiter bekannt ist und seinen Kunden verspricht, immer einen Schritt voraus zu sein. Von OTTO ausgewählt worden zu sein, unterstreicht comScores Kompetenz in der Einzelhandelsbranche und die erweiterten technischen Möglichkeiten unseres Digital Analytix Produktes.“

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Unica und Coremetrics werden zur IBM Analytics-Suite

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IBM bringt eine neue Cloud-basierte Web Analytics- und Digital-Marketing-Lösung auf den Markt, mit der Unternehmen ihre Kampagnen über Website, Social Media und mobile Kanäle hinweg automatisieren können

Das neue Angebot kombiniert die bekannten Funktionalitäten von Coremetrics und Unica und ermöglicht anspruchsvolle Analysen von Marketing-Kampagnen. Unternehmen können somit die Effektivität neuer Produkte und Services testen, Marketing-Kampagnen abstimmen und über alle Online-Kanäle personalisierte Angebote in Echtzeit platzieren.

Die heutige Ankündigung ist Teil der IBM Smarter Commerce-Initiative. Mit dieser Initiative hilft IBM Unternehmen dabei, ihre Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten effektiver zu gestalten und sich die Loyalität ihrer Kunden im Zeitalter von Social-Networking und Mobile-Computing zu sichern. Bei Erstkäufen lassen sich 64 Prozent der Konsumenten von ihren digitalen Erfahrungen leiten. Daher ist es für Marketing-Verantwortliche besonders wichtig, das Online-Verhalten ihrer Kunden zu verstehen und ihre Aktivitäten entsprechend auszurichten.

Auf diesen Bedarf hat IBM reagiert, indem es die besten Leistungen der beiden zuletzt akquirierten Unternehmen Coremetrics und Unica zu einer Cloud-basierten Analytics- und Digital-Marketing-Lösung integrierte. Dem neuen Angebot liegt Analytics-Erfahrung von IBM aus mehr als 2.000 Kundenprojekten zugrunde. Erstmals wird es Unternehmen damit möglich sein, Einkaufsverhalten und -muster ihrer Kunden quer durch alle digitalen Kanälen schnell zu verstehen, einschließlich Websites, Social Media-Netzwerke, Mobiltelefone oder Tablets. Dank dieser „Intelligenz“ können Marketing-Leiter ihren Kunden relevante Erlebnisse verschaffen und so aufdringliche Push-Aktionen in intuitive Kundenservices verwandeln.

Unternehmen können beispielsweise Aktivitäten auf Facebook und Twitter auswerten und Kunden nahtlos maßgeschneiderte Angebote aufs Mobiltelefon schicken. Die Suite ermöglicht es Unternehmen zudem, ihr digitales Marketing auf Grundlage der Offline-Wünsche ihrer Kunden besser abzustimmen: Kauft ein Kunde etwa einen Tablet-PC in einem Ladengeschäft, kann ihm im Anschluss daran entsprechendes Zubehör via Email angeboten werden. Der Kunde profitiert dabei von einer konsistenten Markenerfahrung, die seine persönlichen Online-Vorlieben widerspiegelt – und zwar weit über das hinaus, was er sich nur auf einer bestimmten Seite angesehen hat.

Die IBM Coremetrics Web Analytics and Digital Marketing Optimization Suite automatisiert und vereinfacht die Entwicklung und Bereitstellung maßgeschneiderter Marketing-Aktionen. Dazu zählen unter anderem personalisierte Empfehlungen in Echtzeit, Email-Ad-Targeting und vieles mehr.

Web Analytics bei IBM (Coremetrics)

„Bei der Fülle an Möglichkeiten, die Internet, Social Media und Mobiltelefone eröffnen, benötigen Marketing-Verantwortliche eindeutige und klare Information über das Verhalten und die Wünsche ihrer Kunden, um darauf reagieren und so neue Umsatzquellen erschließen zu können“, so Axel Schäfer, Market Segment Management Lead EMM, IBM Deutschland. „Mit unseren Lösungen können sie die wahren Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt all ihrer Aktionen stellen.“

Mit der Smarter Commerce-Initiative definiert IBM einen neuen Markt, für den allein bis 2015 ein Wachstum von bis zu 20 Milliarden US Dollar im Softwarebereich erwartet wird. Angetrieben wird diese Nachfrage von Unternehmen, die vermehrt nach automatisierten Verfahren in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Kundenloyalität suchen.

Weitere Informationen zu IBM Enterprise Marketing Management hier: Web Analytics mit IBM.

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Web Analytics für die BBC

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Flexibilität und Erweiterte Fähigkeiten von Digital Analytix sind primärer Auswahlgrund für die Lösung von comScore

comScore gibt bekannt, dass sich die BBC für comScore Digital Analytix als Ihren bevorzugten Webanalytics Anbieter entschieden hat. Nach einer gründlichen Auswahl zwischen vielen verschiedenen Web Analytics Anbietern wurde die Ausschreibung wegen der Flexibilität und einfachen Implementation an comScore Digital Analytix vergeben.

Web Analytics für die BBC - Weiterer Neukundengewinn

comScore wurde in der Ausschreibung nach Erfüllung aller anderen Anforderungen besonders wegen seiner einfachen Implementation sowie hohen Skalierbarkeit ausgewählt. Mit Inhalten auf multiplen Plattformen verteilt, ist es wichtig gewesen, dass diese verteilten Inhalte je nach Geschäftsbedürfnis in einzelnen oder auch verschiedenen Seiten ausgewertet werden können. Es wurde ebenfalls spezifiziert, dass die gesammelten Messdaten auch nachträglich noch mit weiteren Daten bereichert und verändert werden können. Der Grundsatz von comScore, mit unagreggierten Rohdaten zu arbeiten, gibt die notwendige Flexibilität und ebenfalls die Möglichkeit nachträglich Messdaten zu bereichern und eine Reise in die Vergangenheit durchzuführen.

Der Vorteil dieser Methode ist die Möglichkeit, Daten automatisiert und kostenneutral zu bearbeiten. Weitergehend wurde anerkannt, dass eine Migration auf ein neues Webanalysetool ein sehr großer Arbeitsaufwand ist. Durch die effektive Zusammenarbeit aller Beteiligten wurde dieses große Projekt innerhalb kürzester Zeit implementiert. comScore hat ebenfalls neue Metriken und Reports für eine bessere Einsicht in das BBC Geschäft geliefert. Aufgrund der vielen verschiedenen Plattformen und Inhalte wurde eine flexible Webanalyse-Plattform benötigt. Die britische Rundfunkanstalt hat mit comScore einen flexiblen und sehr hilfreichen Partner gefunden, welcher eine neue Funktion namens „Virtuelle Site“ entwickelt hat um noch weiter auf die spezifischen geschäftlichen Anforderungen einzugehen.

Virtuelle Seiten erlauben eine Dynamische Sicht auf Inhalte
Ein neues und wachsendes Bedürfnis in der Webanalysebranche sind “Virtuelle Seiten”. Eine Virtuelle Seite ist keine Seite, die technisch existiert, sondern mehr eine Lösung, mit welcher der Kunde Inhalte aus verschiedenen Orten in einer logischen Auswerteeinheit betrachten kann. Diese kann normale Webinhalte, mobile Inhalte, verbundene Geräte und soziale Netzwerke einschließen.

BBC Website mit Web Analytics von comScore

Die Basis der neuen Virtual Site-Funktionen ist die comScore Digital Analytix Atomix Technologie, welche den Zugriff auf unaggregierte Daten in Ihrer Rohform erlaubt, um jedes denkbare Geschätsbedürfnis abzudecken. Dieses gibt Webanalysten die Möglichkeit, jederzeit Reports und Benutzersegmente direkt und ohne Wartezeiten zu erstellen und so jede Fragestellung innerhalb kürzester Zeit zu beantworten. Virtuelle Seiten verbessern die Möglichkeiten für Herausgeber Konversionen und das Besucherverhalten noch genauer auswerten und eine echte Plattformübergreifende Sicht des Konsumentenverhaltens zu erhalten. Das Virtuelle Seiten-Modul wurde zunächst exklusiv für die BBC entwickelt, steht jedoch inzwischen allen comScore Digital Analytix Kunden zur Verfügung.

“comScore ist kontinuierlich auf der Suche um sein Produkt nach den Bedürfnissen seiner Kunden zu verbessern. Dementsprechend sind wir bestrebt, die technologisch fortschrittlichste und flexibelste Web Analyse-Lösung auf dem Markt zu sein. Unsere Atomix-Technologie ist für alle Webanalysten ein großer Schritt nach vorn und ist eine gute Basis für viele neue Funktionen, die in Zukunft kommen werden.“, so Wolf Allisat, EVP und GM International bei comScore. „Webanalyse benötigt signifikante Investitionen und wir wollen sicherstellen, dass unsere Kunden alle notwendigen Tools und Einsichten erhalten, um Ihre heutige und zukünftige Reichweite zu messen und auszuwerten“ .

Weitere Innovationen für Digital Analytix
Die bisherigen Innovationen sind Teil einer größeren Initiative von comScore, zukunftsweisende Webanalyse Lösungen für den Markt zu entwickeln. Entwicklungen wie multivariates Testen, Video-Messungen, Gerätemessungen, Applikationsmessungen für iOS, Android sowie Blackberry sind entscheidend für unsere Kunden Ihre Geschäftsziele zu erreichen und stellen daher den Kern unserer Plattform dar.

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Was macht eigentlich Josh James?

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Web Analytics wäre ohne ihn auf jeden Fall um einen erfolgreichen Unternehmer ärmer: Josh James gründete Omniture, verkaufte es an Adobe und hat bereits eine neue Firma am Start

Man kann ihn mögen oder nicht: erfolgreicher Geschäftsmann ist er. Nach internen Gerüchten nahm Josh James aus dem 1,8 Milliarden Dollar Verkauf von Omniture an Adobe immerhin ca. 300 Millionen Dollar mit nach Hause. Und da man davon auch nicht bis zur Rente durchkommt (…) ist der Unternehmer wieder aktiv und hat eine Business Intelligence Firma gegründet, nachdem er im Oktober 2010 Corda Technologies gekauft hatte. Cordas Fokus konzentriert sich auf Business Performance und Visualisierung von BI Kennzahlen.

Josh James Web Analytics

Nun, nachdem Josh James 10.000 Dollar für das Erraten des neuen Firmennames als Preisgeld ausgesetzt hat, wird er eine neue Firma ins Leben rufen, die sich auf Business Intelligence und dessen Visualisierung fokussiert. Dabei sollen alle Daten aus diversen Software-Tools und -Schnittstellen einbezogen werden können.

Nachdem er Adobe verließ, begann ein unschöner Rechtsstreit über Einhaltung von Verträgen, illegalen Mitarbeiterabwerbungen und weiteren Kleinkriegen. Aktuell laufen Verfahren James vs. Adobe und Adobe vs. James. Man kann also davon ausgehen, dass eine Schnittstelle zu Omniture/Adobe erst einmal nicht auf der To Do-Liste von Josh James steht. Das würde ihm schaden, schließlich ist der Mann, der sich auf dem einen oder anderen Omniture Summit bescheidenerweise auch gerne mal von Michael Buffer ankündigen lässt, doch über Jahre hinaus am Markt mit Omniture als Weltmarktführer aufgetreten. Wenn diese technische Schnittstelle also fehlt, verschließt er sich einige Türen.

Nichts desto trotz konnte James viele bedeutende Investoren einen, um zu investieren: Vice Presidents von Facebook, Omniture Co-founder Pestana und weitere Silicon Valley Experten. Es wird spannend, die weitere Geschichte und Geschicke von Josh James zu beobachten, der auch hier eventuell wieder den richtigen Riecher gepaart mit unternehmerischem Gespür und der nötigen finanziellen Absicherung beweisen wird.

Und auch anhand dieses menschlichen Beispiels sieht man, dass Web Analytics immer stärker zu Business Intelligence verwächst, Daten also gesammelt werden und in ein kluges und aussagekräftiges System zusammengeführt werden müssen. Alle Daten der Welt helfen nicht, wenn daraus keine Informationen gewonnen werden. Und aus Informationen müssen Erkenntnisse gefiltert werden, die das zukünftige (Online-)Geschehen beeinflussen.

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Web Analytics kann den Warenkorb noch voller machen – doch nicht mit allen Mitteln

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Im aktuellen ibusiness-Newsletter wird eine Variante zur Anreicherung des Warenkorbs mit Hilfe von Web Analytics diskutiert, die sehr bedenklich und nicht zu empfehlen ist – doch hat der Ansatz auch positive Möglichkeiten

iPad User sind reicher als andere. So die Statistik. Daher könnte ein Realtime Web Analytics Tool wie beispielsweise Adobe, IBM oder comScore auch diese Info in Echtzeit verwerten und dem iPad Nutzer, der sich ein Produkt anschaut, einen höheren Preis ausspielen. Technisch einfach und klug, moralisch und gesetzlich bedenklich und dumm. Denn hier würde eine sogenannte Preisspaltung auftreten, manche Website-Besucher also mehr zahlen als andere. Somit ist der Verstoß gegen das UWG (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb) also vorprogrammiert.

Web Analytics hilft bei Realtime Offering

Was denn nun? Ist online einkaufen billiger oder teurer?

Nicht klug
Auch wenn die Verantwortlichen bei etracker und Mindlab stolz im iBusiness Realtime Pricing Beitrag verkünden, dass ihre Tools das hinbekommen würden, kann ich hier nur verneinen und nicht nur gesetzlich sondern auch logisch argumentieren. Sobald ein iPad Nutzer das herausfindet, wird er seine (höhere) Kaufkraft auf anderen Websites einsetzen. Außerdem führt es zu Schwierigkeiten in der Bewerbung von Produkten (Rasierer-Angebot für 99,- Euro (an alle iPad Nutzer: ihr bekommt ihn für 109,- Euro). Denn so müsste die korrekte Werbung aussehen…

Realtime Pricing mit bedenklichen Methoden

Wird es so kommen? iPad Nutzern werden andere Preise berechnet?

Realtime klüger nutzen
Wenn jedoch Realtime Kenntnisse klug genutzt werden, kann auch so der Warenkorb stärker gefüllt werden: Bundles oder exklusive Angebote (NUR für iPad Nutzer) sind die clevere Alternative. Denn hier ist weder ein Gesetzes-Verstoß gegeben noch eine Frustration der iPad Nutzer. Im Gegenteil, man hebt sie in einen exklusiv(er)en Status. Wer will das nicht? Gerade wenn die Statistik sagt, dass iPad Nutzer grundsätzlich männlich und besser verdienend sind. Gerade dieses Klientel ist einem exklusiven Status sehr zugewandt (Miles & More zum Beispiel).

Das aus dem Energiemarkt bekannte System des Realtime-Pricings bzw. für den Fall des Online-Shoppings aus meiner Sicht besser zu nennende Realtime-Offering kann eine sehr kluge Maßnahme zum Auffüllen des Warenkorbs darstellen. Dieser wird im allgemeinen Durchschnitt mit knapp über 61 Euro befüllt. Und sinkt damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (damals knapp 90 Euro). Auf diese Zahlen kommt der E-Tail-Report (durchschnittlicher Wert der Warenkorbs 2010)

Web Analytics bildet hier also erneut eine Grundlage zur Realisierung innovativer und effizienter Online-Maßnahmen.

Eine sehr gelungene Übersicht zu den verschiedenen Pricing-Verfahren gibt es auf ibusiness im gleichen Artikel: Realtime Pricing, Device Pricing und Co. Zum Beispiel werden Pricing-Möglichkeiten wie Profil-Pricing, Time-Pricing etc. Übrigens kommt der ibusiness Autor ebenfalls zu der Empfehlung, dass Realtime Pricing ein Spiel mit dem Feuer ist. Ein sehr gut recherchierter Artikel, sehr zu empfehlen.

Meine persönliche Definition lautet:

Realtime Offering bezeichnet das Zuordnen eines Inhalts in Echtzeit zu einem Besucher einer digitalen Plattform. (Ralf Haberich)

Realtime Offering Wikipedia

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Internationales Netzwerk auch für Web Analytics

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Die Performancemarketing-Agentur explido gründet gemeinsam mit zehn Partnern das weltweite Netzwerk Yamondo – Ziel: länderübergreifende Kampagnen konzipieren und realisieren, um damit den Großen der Branche Paroli bieten zu können

Internationale Kampagnen gaben den Anstoß zur Überlegung eine Netzwerk über die deutschen Grenzen hinaus zu gründen. Der Claim „The Global Performance Alliance“ soll den Anspruch wiedergeben.

Zum Start ist Yamondo in Deutschland, den USA, China, Frankreich, der Türkei, Polen, den Niederlanden, Ruslland, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Tschechien aktiv. Die Leistungen umfassen alle Gebiete des Perfomancemarketings, Displaywerbung, Webanalyse, Conversion Optimization, Usability-Beratung, Webentwicklung sowie Social Media und mobiles Marketing.

Internationales Web Analytics Netzwerk

Das Netzwerk will mit seinem Angebot internationale Konzerne sowie große und mittelständische Unternehmen ansprechen. Unterstützt wird explido-Gesellschafter Dirk von Burgsdorff von Executive Manager Dominik Johnson, der für den Aufbau und die Organisation von Yamondo verantwortlichzeichnet.

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Dr. Jekyll und Mr. Hyde für Web Analytics

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Oder: sind Web Analysten schizophren? – Eine neue Studie könnte hierfür Anhaltspunkte liefern

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In der neuesten Studie zu Web Analytics (dieses Mal aus dem Hause Ibi Research: „So steigern Online-Händler ihren Umsatz„, Juni 2011) wird berichtet, dass die korrekte und detaillierte Einhaltung des Datenschutzes unter den Top 3 der wichtigsten Eigenschaften eines Web Analytics Tools angesiedelt ist.

Ein paar Seiten weiter erfährt man jedoch, dass bei ca. 64% der Befragten (in diesem Fall 154 Unternehmen) Google Analytics die (einzige) eingesetzte Lösung ist. Das wundert zunächst. Bei näherer Betrachtung lässt sich aber feststellen, dass nur etwas weniger als ein Drittel der befragten Händler wissen, dass bei Google zum Beispiel die Daten außerhalb Europas gespeichert werden.

Wenn ich also als ernst zu nehmender Händler großen Wert auf Datenschutz lege, sollte ich doch zumindest mal die AGB des Anbieters lesen (oder durch die Rechtsabteilung prüfen lassen). Ist nun Mr. Hyde – also die Freude über ein kostenloses Tool zur Messung und das Missachten von Datenschutz – stärker oder Dr. Jekyll – also die Angst um den Missbrauch von Daten verbunden mit der Unwissenheit über die AGB?

In jedem Fall ist es ein schizophrenes Bild, das sich bietet und über das man immer wieder in Gesprächen stolpert.

Sehr interessant ist jedoch die Erkenntnis der Studie zu den Kennzahlen, die ein Shop-Betreiber am häufigsten ermittelt:

Kennzahlen aus Web Analytics für Online Shops

Auch spannend zu erfahren: Zu wenig Zeit für Erhebung von Auswertungen – also genereller Zeitmangel – ist einer der Hauptgründe, warum KEIN Web Analytics Tool eingesetzt wird. Und dennoch finden sich etliche Shop-Betreiber, die gleich zwei oder mehr Tools auf der Website eingebunden haben. Bringt mich zurück zu Dr. Jekyll und Mr. Hyde – wenn ich keine Zeit habe, sollte ich mich doch auf eine Lösung konzentrieren. Hinzu kommt, dass „Größere Unabhängigkeit vom Anbieter“ auch sehr weit oben genannt wurde, wenn es um die Gründe einer Tool-Doppelnutzung geht. Verstehe ich schon wieder nicht: Wenn ich einen zertifizierten Anbieter mit entsprechender Erfahrung und Renommee wähle, WILL ich mich doch auf die Zahlen verlassen können und damit sogar evtl. meine Online-Marketing-Kampagnen rechtfertigen/begründen/planen/analysieren…

Web Analytics Einsatz bei Unternehmen

Übrigens, 8 von 10 Händlern werten die Analysen selbst aus (trotz fehlender Zeit als größtem Problem im Web Controlling, laut Eigenaussage). Wie soll ich die Studie nun lesen:

Obwohl ich Shop-Betreiber (fast) weiß, dass Google Analytics datenschutztechnisch (sagen wir mal) problematisch ist, nehme ich es und einfach noch ein weiteres Tool zur Analyse, habe aber eigentlich keine Zeit für auch nur eines der beiden, bin aber so zumindest unabhängig.

Ach ja, und jeder vierte Händler setzt auf die Logfile-Analyse zur Auswertung der eigenen Website. Da ist also noch eine Menge Potenzial vorhanden.

Web Analytics Budget

Klarer wird die ganze Studie, wenn transparent wird, um welche Untermehmen es sich hier handelt. Die Tatsache, dass über 70% der befragten Unternehmen weniger als 1 Millionen Euro Umsatz haben, erklärt eventuell die begrenzte und nicht in vollem Umfang genutzte Anwendung von Web Analytics. Da verwundert es auch nicht, dass lediglich ca. 4,4% (also 6 von 136 befragten Unternehmen) mehr als 20.000 Euro in 2010 für Web Analytics ausgegeben haben. Hiermit scheiden High-End Lösungen quasi automatisch aus, wenn Consulting-Leistungen (Sie wissen schon, diese Leistungen, die den Zeitmangel als Problem lösen) und eventuell High-Traffic Volumen zur Lizenz hinzukommt.

Immerhin ist unter allen befragten Disziplinen „Web Controlling“ diejenige, in die in 2011 am meisten investiert werden wird: fast 40% geben an, dass due Ausgaben in diesem Bereich steigen oder stark steigen werden. Ich hoffe, hiermit ist auch gemeint: die Resourcen im eigenen Unternehmen aufzustocken oder auszubilden (siehe 70/30 Regel zur Budgetanwendung in Web Analytics).

Web Analytics Investition in der Zukunft

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