Conversion Summer School 2011

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Web Analytics, Conversion Optimierung, Customer Journey, Segmentierung und Usability – in der Conversion Summer School lernen Sie den Hintergrund zu diesen Schlagworten kennen und können sich austauschen

Conversion Summer School als Webinar

In der neuen Conversion Summer School, die als reine Webinar-Serie erdacht wurde, werden obige Themen im Detail behandelt und durch den Austausch zwischen Experten (z.B. Frank Reese), Moderator und Teilnehmern auch aktiv diskutiert.

Die Conversion Summer School wurde von David Kuruc erdacht, der die XING Gruppe zu Web Analytics moderiert, in der mittlerweile über 4.000 Mitglieder angemeldet sind: Web Analytics Gruppe.

Hier ein Überblick über die Webinar-Inhalte sowie Termine:

Web Analytics in der Conversion Summer School

Zur Anmeldung geht es hier: Conversion Summer School 2011

Wer die Inhalte gerne als Video erfahren möchte, kann dies hier tun: Video zu Web Analytics und Co in der Conversion Summer School.

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World Web Analytics Market – Report 2011

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Das mir bis dato unbekannte Unternehmen Frost & Sullivan hat eine Untersuchung zum Web Analytics Markt veröffentlicht, die den weltweiten Markt beleuchten soll

Einige Aussagen im Auszug des Berichts (er kostet 3.700 Dollar, daher kann ich nur von den Inhalten der Pressemitteilung schöpfen…) sind sicher richtig:

– Web Analytics erfuhr einen Boom innerhalb der letzten 5 Jahre
– Der gesamte Online-Markt ist immer stärker von Daten abhängig
– Es gibt wenige relevante Unternehmen, viele kleinere Player
– Vielen Unternehmen fehlt die Web Analytics Expertise inhouse
– Die Kompetenz der User muss steigen
– Der wahre Wert von Web Analytics liegt in der Art, in der die Daten gelesen, interpretiert und kombiniert werden

World Web Analytics Market

Darüber hinaus kommt der World Web Analytics Market Report zu einem überraschenden Ergebnis: Google Analytics und Yahoo! Analytics sind unter den Top 5 Playern. Auch wenn ich hier bei Marktanteil noch geneigt bin zuzustimmen (vgl. Idealobserver Auswertung zu Web Analytics) wundert mich trotzdem das Auftauchen der beiden kostenfreien Tools im Ranking, da auch Umsatzanteile als wesentlicher Faktor miteinbezogen wurden(?).

Mir scheint, hier ist eine sehr amerikanische und nicht ganz vollständige Sicht der Dinge kommuniziert worden. Wie dem auch sei: hier die Infos zum World Web Analytics Market 2011

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25. MONTAGS-Interview auf Web Analytics Europa – Heute: Thomas Schmidt

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Web Analytics Europa interviewte Thomas Schmidt, Online-Marketingverantwortlicher bei der Bayerischen Börse und aktives Board-Mitglied in der Web Analytics Association

Thomas Schmidt Web Analytics

Web Analytics Europa: Welches aktuelle Projekt ist so spannend, das Sie davon berichten möchten? Welche Ziele wurden verfolgt und wie ist das Ergebnis? (Gerne mit Screenshots etc.)

Thomas Schmidt: Für mich derzeit am spannensten ist weniger ein konkretes Projekt, sondern der strukturelle und inhaltliche Umbau der Webseite meines neuen Arbeitgebers. Spannend deswegen, weil ich mir die Nutzung der Webseite mit einem – zum Glück vorhandenen – Webanalysetool angeschaut habe und daraus Verbesserungsvorschläge abgeleitet habe. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob meine Schlussfolgerungen gestimmt haben und die durchgeführten Änderungen die identifizierten Schwachpunkte der Webseite beheben werden.

Der nächste Schritt wird sein, konkrete Ziele zu definieren, die die Webseite erfüllen soll. Die Erreichung der Ziele soll natürlich mit den entsprechenden Parametern überprüft werden.

Web Analytics Europa: Welche Key Performance Indikatoren sind für Ihr Unternehmen generell wichtig? (Bitte keine „es kommt darauf an“-Antwort…)

Thomas Schmidt: Wie oben beschrieben sollen erst einmal die gröbsten Probleme der Webseite behoben werden. Dazu zählen z.B. eine hohe Bouncerate (vor allem der Startseite) und damit sehr eng verknüpft eine sehr geringe Quote wiederkehrender Besucher. Weiterhin möchte ich in den nächsten Wochen und Monaten die einzelnen Marketingkanäle auf ihre Effizienz hin untersuchen. In einem ersten Schritt soll der Traffic der einzelnen Kanäle auf die eigenen Webseiten gemessen werden.

In einem zweiten Schritt, wenn die Ziele definiert wurden, soll untersucht werden, welcher Marketingkanal welches Ziel wie gut unterstützt. Als KPI’s werden dazu sicherlich die einzelnen Konversionsraten genutzt werden. Diese Auswertungen und Analysen sind allerdings erst im Aufbau.

Web Analytics Europa: Welche aktuelle Online-Entwicklung verfolgen Sie mit großem Interesse und halten Sie auch für die nächsten Jahre noch als relevant?

Thomas Schmidt: Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen glaube ich, dass Community Management ein großes Thema werden wird. Firmen, die es schaffen, rund um ihre Produkte oder Dienstleistungen eine Community aufzubauen, werden vom Online-Kanal sehr stark profitieren. Ich sehe hier eine Chance vor allem für kleine und mittelständische Firmen.

Web Analytics Europa: Wie aktiv ist Ihre Mitarbeit in der deutschen Web Analytics Association? Welche Ziele verfolgen Sie hier und welche wurden schon erreicht?

Thomas Schmidt: Ich bin Mitglied im Board der deutschen Sektion der WAA. Meine ursprüngliche Motivation meines Engagements in der WAA war der Austausch mit Kollegen, die Webanalyse nutzen, die Anwenderseite also. So hatte ich in München zwei Webanalyse-Treffen (WAALA) organisiert und wir sind derzeit mit weiteren Kollegen aus der WAA im Gespräch, ein Webanalyse-Barcamp, das MeasureCamp, in München zu organisieren.

Web Analytics Association

Web Analytics Europa: Auf welchen Portalen/Blogs etc. informieren Sie sich?

Thomas Schmidt: Zum Thema Webanalyse besuche ich z.B. mehr oder weniger regelmäßig diverse Blogs wie E-Controlling oder Ihren Blog web analytics europa. Zu E-Commerce-Themen schaue ich gelegentlich bei Blogs wie excitingcommerce.de, mashable.com oder GigaOM vorbei.

Ich bin allerdings ein begeisteter Audio-Podcast-Hörer. Podcasts, die ich regelmäßig höre sind im Bereich Webanalyse oder Beyond Web Analytics. Weiterhin höre ich z.B. Alexander Wunschels „Blick über den Tellerand“ und „Brouhaha“ oder bis vor kurzem Net@Night von Leo Laporte und Amber MacArthur (leider auch im März eingestellt).

Web Analytics Europa: Welche Frage wollten Sie schon immer einmal beantworten, wurden aber noch nie gefragt?

Thomas Schmidt: Ich könnte viele Fragen nennen, bei denen ich froh wäre, sie würden mir nicht (immer wieder) gestellt.

Web Analytics Europa: Seit wann beschäftigen Sie sich mit der Online-Welt?

Thomas Schmidt: Ich bin der typische Quereinsteiger: Mitte der 90er hatte ich nach meinem Biologie-Studium eine Weiterbildung als Multimedia-Fachmann gemacht. Die Ausbildung war vollständig auf die Produktion von CD-ROMs ausgerichtet. Ab meinem ersten Job in dieser Branche arbeite ich aber nur im und mit dem Internet.

Web Analytics Europa: Wer ist Ihr Online-Vorbild? Wer hat Sie beeinflusst?

Thomas Schmidt: Vorbild würde ich es nicht nennen, aber mich begeistern Menschen, die das Potenzial des Internets als Kommunikations- und Vertriebskanal schon sehr früh verstanden haben und dieses konsequent nutzen. Als Beispiel möchte ich Jeff Bezos nennen, Gründer der Firma Amazon. Amazon ist meiner Ansicht nach vielen anderen Firmen immer einen Schritt voraus.

Fasziniert hat mich auch Don Tapscott mit seinem bekanntesten Buch Wikinomics. Die politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Konsequenzen, die die Entwicklung des Internets mit sich bringt, sind noch nicht abgeschlossen und werden wohl erst im Rückblick richtig erkannt und bewertet werden. Wir leben in einer extrem spannenden Zeit.

Web Analytics Europa: Wie lange sind Sie beruflich/privat pro Woche online?

Thomas Schmidt: Beruflich natürlich den kompletten Arbeitstag. Privat kommen abends sicher noch ein bis zwei Stunde pro Tag hinzu, diese Zeit geht dabei aber komplett zu Lasten meines Fernsehkonsums. Der Fernseher läuft kaum mehr. Ansonsten achte ich auch darauf, genügend Zeit in der Offline-Welt zu verbringen.

Allgemeines:
Ihre allgemein favorisierte Website?
Seit vielen Jahren bin ich treuer Nutzer und Kunde bei amazon.de. Als Informationsquelle gehört sicherlich heise.de zu den seit Jahren regelmäßig genutzten Webseiten.

Ihre privaten Interessen (optional)?
Die oben angesprochene Offline-Zeit gehört zum großen Teil meinem 6-jährigen Sohn. Dazu kommt ein recht großer Garten, der einige Arbeit macht (die ich aber auch gerne mache). Außerdem lebe ich einer wunderbaren Gegend im Alpenvorland, die eine Menge Gelegenheit zum Laufen, Wandern und Radfahren bietet.

Ihr aktuelles Desktop-Motiv auf Ihrem Büro-PC?
Langweilig: Einheitsfarbe Blau!

Ihr Twitter-Account?
thomas_schmidt, ich twittere also unter meinem richtigen Namen. Ich muss aber gestehen, dass ich weder ein begeisteter noch ein konsquenter Twitterer bin.

Was stand in Ihrem letzten Tweet?
Gute Frage !? War glaube ich ein Retweet zur Verleihung des PR Report Award 2011 an Oberstaufen.

Auf welchen Follower sind Sie stolz?
Auch da muss ich passen, ich wundere mich mehr über die Anzahl derer, die mir folgen. Wie schon gesagt, Twitter ist nicht so mein Ding.

Das 24. MONTAGS-Interview finden Sie hier: André Morys stellt sich den Fragen
Das allererste MONTAGS-Interview aus dem Jahre 2007 finden Sie hier: Online-Experten im Gespräch

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Video Analyse für Europa – wer schaut wie lange?

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Die Deutschen betrachten in Europa am längsten Online Videos

Mindestens 30 Minuten pro Tag verbringen aber auch Türken, Spanier und Engländer mit dem Online-Videokonsum, so die aktuellen Zahlen aus April 2011.

Hierbei wurde herausgefunden, dass Deutschland nicht nur der größte Europäische Markt im Hinblick auf Videos ist, sondern auch der mit dem höchsten Engagement: fast 20 Stunden pro Monat.

Videokonsum in Europa 2011

Weniger überraschend ist die Quelle der Videos. In fast allen europäischen Ländern werden hier Google Sites (also auch Youtube) genannt. Nur in der Türkei zieht Facebook in diesem Ranking an Google vorbei.

Zu diesem Ergebnis kommt die Auswertung von comScore Video Metrix.

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