Die PageImpression ist tot – es lebe der Visit

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Bereits Ende letzter Woche wurde bekannt, dass die IVW angeblich nicht mehr die Währung PageImpression beachten wird

Und das sagt die w&v aus Marketing-Sicht dazu, die mit der IVW gesprochen hat:

Entgegen anderslautender Meldungen will die IVW die Messgröße Page Impressions nicht beerdigen. Wie Jörg Bungartz von der IVW gegenüber w&v sagte, sei gar nicht geplant, die PI-Zahlen nicht mehr auszuweisen. „Die Aussage, dass die PIs verschwinden werden, stimmt nicht“, so Bungartz. Sie sollen weiter auf Angebotsebene dargestellt werden. Damit rutschen sie nur eine Ebene tiefer, sind aber nach wie vor Teil der Ausweisung und nicht nur für Mitglieder verfügbar.

Zutreffend ist hingegen, dass die Messgröße neu definiert werden soll.

Die Beschlüsse dazu werden laut Bungartz in den nächsten Wochen gefasst. Der Planung nach sieht die neue Definition vor, dass nur noch potentiell werbeführende Seiten berücksichtigt werden.

Sinn der Neudefinition ist es, dass die bereits jetzt umfangreiche Festlegung bei der Messung nicht durch die Berücksichtigung weiterer technischer Neuerungen auf Seiten noch komplexer wird. Ganz so heiß gegessen wie es unter anderem auf Twitter hochgekocht wurde, wird das Thema also nicht. Aber auch die tatsächlich anstehende Neudefinition sehen viele positiv.

So sagt Dirk Freytag, CEO von Adtech: „Diese Bemühungen gehen in die richtige Richtung. Indem wir die Erfassung der Online-Messgrößen den Markterfordernissen anpassen, nutzen wir genau die Flexibilität, die das Internet von anderen Medien abhebt.“

Messgrößen und Relevanz von diesen Größen müssen dem aktuellen Bewertungs- und Nutzungssystem folgen. Aus meiner Sicht also ein Schritt in die richtige Richtung. Interessante Kommentare dazu finden Sie hier.

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Web Analytics ist wie Paella – Rückblick auf 1. WAALA in Düsseldorf

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Der 1. Web Analytics Association Late Afternoon fand gestern in Düsseldorf statt – hochkarätige Sprecher und exklusive Runde

Bei insgesamt 20 Anmeldungen war die Grenze der gewünschten Auslastung bereits erreicht. Da aber eine große Unzuverlässigkeit bei den Zusagen herrschte, fanden sich 11 wirkliche Web Analytics Interessierte bei Sapient in Düsseldorf zusammen und diskutierten intensiv über aktuelle Themen und die Inhalte der beiden gehaltenen Vorträge.

Peter Pletsch von Allesklar.com AG gab Einblicke zur Web Analyse bei meinestadt.de. Über 12.000 Kommunen, Städte bzw. Gemeinden werden hier „gepflegt“. Daher kommt es zu einem hohen Rechenaufwand und komplexen Fragestellungen. Gerade einmal respekteinflößende maximale 5% Abweichung zwischen den IVW Zahlen und den Daten aus dem Web Analytics Tool (AT Internet) sind zu beobachten. Herr Pletsch, der seine Diplomarbeit über Web Analytics schrieb und dann gleich als Experte im Unternehmen gehalten werden konnte, berichtet in einer Stabsstellenfunktion direkten an den Vorstand (COO). Regelmäßige Meetings mit diversen Ebenen des Managements untermauern zusätzlich den Stellenwert von Web Analytics im Hause meinestadt.de.

Web Analytics bei meinestadt.de

Aurelie Pols, seit kurzem Partner bei Web Analytics Demystified (Inhaber Eric T. Peterson) regte mit Ihrem Vortrag ebenfalls zu guter Diskussion an, denn sie fragte ob das klassische Agenturenmodell bei Online- bzw. Web Analytics Agenturen „tot“ ist (?). Dabei stellte sie auch den Vergleich zwischen Web Analytics und Paella auf: nicht die einzelnen Zutaten sind entscheidend (müssen aber trotzdem von hoher Qualität sein) sondern die Zubereitung und die Art des Kochens geben den wesentlichen Einfluss auf die Performance von Web Analytics im Unternehmen. „Lots of Data“ ist also völlig irrelevant, wenn auch von vielen Unternehmen in ihren RFPs abgefragt. Wichtig ist die Konzentration auf die relevanten Ziffern.

WAALA - Der Expertenkreis diskutierte angeregt über Web Analytics Themen

Web Analytics Interessierte diskutierten im kleinen Kreis über aktuelle Themen

Der nächste WAALA findet im August in Frankfurt statt. Exklusiver Referent wird hier Frank Reese sein, der unter anderem seinen Mobile Analytics Report vorstellt. Weitere WAALAs folgen In Wien und Zürich. Ich freue mich bereits jetzt auf Anmeldungen, vor allem da die Räumlichkeiten in Frankfurt bei Nedstat maximal 10 Personen Platz bieten. Auch hier gilt: WAA-Mitglieder werden natürlich bevorzugt.

Ein gelungener Abend, wenn auch mein Ziel (mehr Anwender aus Unternehmen als Anbieter/Agenturen) nicht erreicht werden konnte. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an den Web Analytics Host des Abends: Oliver Schiffers, der für meine Idee der Nachmittagstreffen die Organisation des ersten WAALAs übernahm.

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Referenten und Themen für Usability-Kongress definiert

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Nun sind sie fast alle beisammen, die Referenten und Experten beim Usability-Kongress im Oktober

Am 05. und 06. Oktober findet zum dritten Mal der Usability-Kongress statt. Der Kongress bietet aktuelles Wissen rund um das Thema Usability. 60 Experten aus Praxis und Forschung berichten zwei Tage lang in drei parallelen Sessions über neueste Usability-Erkenntnisse und -Methoden.

Die Top-Themen des Kongress sind:

– Shopping-Usability = Online-Shops wie Baur, Mexx und neckermann.de berichten darüber, wie sie die Nutzungsfreundlichkeit ihrer Online-Shops verbessert haben.
– International Usability = Verantwortliche Projektleiter international operierender Firmen berichten über ihre Erfahrungen zu interkulturellen Unterschieden bei der Webnutzung.
– Intranet Usability = Firmen wie Commerzbank und Bertelsmann-Stiftung berichten, wie sie die Usability Ihrer Intranets verbessert haben.
Web-Controlling & Usability = Multivariate Testings und Web Analytic Tools können dabei helfen, die Usability von Websites und Online-Shops zu verbessern. Verantwortliche berichten aus Projekten, welche Erfahrungen sie gemacht haben und wie eine solche Verbesserung am konkreten Beispiel aussehen kann.

Usability Kongress mit Web Analytics Inhalten

Für den Bereich Web Analytics (Web Controlling) konnten Christian Bennefeld und meiner einer als Referenten gewonnen werden. Alle Infos zu Vorträgen und zum Programm erfahren Sie hier: Usability-Kongress 2009.

Ich freue mich sehr auf die Vorträge von Moritz Habermann, Tim Bosenick und Frank Reese, der mit seinem Titel: „Good-Bye Jacob Nielsen – Wie experimentelles Testen Weisheiten & Autoritäten verdrängt“ die Messlatte zu Recht sehr hoch hängt.

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