Bewegtbilder auf jeder zweiten Website – bei Fachmedien

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Deutschlands Fachmedien entdecken die bewegten Bilder im Web

Laut einer Untersuchung von infotainweb bietet bereits die Hälfte der untersuchten Angebote Videos auf ihren Seiten an.

Mehr als zwei Drittel der Fachmedien (73 Prozent), die bereits Videos integriert haben, stellen 20 und mehr Clips zum Abruf zur Verfügung. Die häufigsten Videoformate sind Berichte von Messen und Veranstaltungen sowie redaktionelle Beiträge (jeweils 67 Prozent); gefolgt von Interviews, die etwa die Hälfte aller untersuchten Websites bereits anbietet. Kaum zu sehen sind Studio-Produktionen. Sie spielen, der Studie zufolge wohl aus Kostengründen, derzeit noch kaum eine Rolle bei den Fachverlagen.

Online Videos - Detaillierte Studie

Die Verlage nutzen Bewegtbilder auch für Werbezwecke: 37 Prozent der untersuchten Websites bieten den Kunden in ihren Mediaunterlagen bereits Video-Werbemöglichkeiten an. Auffällig ist allerdings, dass sich dafür bisher keine einheitliche Sprache durchgesetzt hat. So wird Videowerbung beispielsweise mit Sponsoring, WebCast, BusinessClip, Werbeclip, Video-Ads oder auch Imagefilm umschrieben.

Videos im Internet - nicht zu stoppen

Videos, Videos, Videos – online nicht zu stoppen

Die Studie kritisiert, dass es den Verlagen am strategischen Umgang mit ihren bewegten Bildern fehle: Nur jedes zweite der untersuchten Onlinefachmedien (47 Prozent) kündige Videoinhalte auf seiner Startseite an. Und nur eine von 30 untersuchten Seiten habe dort einen Videoplayer integriert. Auch das Verwenden von Logos oder grafisch ansprechend aufbereiteten Namenseinblendungen gehörten noch nicht automatisch zum Produktionsstandard.

Stefan Huber, Vorstand Marketing & Vertrieb bei der infotainweb AG, sieht für die Fachmedien vor allem in Video-Rubrikenmärkten eine große Chance: „Mit Image- oder Produktvideos können Fachmedien Ihren Anzeigenkunden attraktive Crossmediaangebote machen. Diese Angebote ergänzen Print- oder Onlineanzeigen ideal.“

Wie gesagt: Online Videos sind ein berechtigter Hype.

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Mobile Traffic braucht Mobile Analytics

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Herkömmliche Verfahren zur Traffic-Erfassung auf Website reichen nicht aus

Die Nutzung von mobilen Endgeräten zum Abruf von Online-Angeboten steigt explosionsartig. So stieg die Nutzung nach einem Report von Nielsen Online allein im letzten Jahr um fast 50%. Auch für die nächsten Jahre ist mit einem starken Wachstum zu rechnen. Ohne Zweifel ist das Mobile Web nicht nur „the next big thing“, sondern wird unseren Umgang mit dem Internet durchgreifend verändern.

Während die meisten Betreiber von Online-Angeboten inzwischen etablierte Verfahren zur Messung der Zugriffe über Browser von Desktop-PCs einsetzen und die Analysen für eine Verbesserung der Inhalte nutzen (Web Analytics), stellen Zugriffe von Mobilgeräten eine neue Herausforderung dar. Die Vielfalt der Geräte und die Ungeklärtheit der Akzeptanz der herkömmlich genutzten Techniken (Cookies und Javascript) machen neue Ansätze zur Erfassung notwendig. Mehr noch: Ein Vertrauen auf die überwiegende Nutzung von Smartphones mit ähnlichen Funktionen wie Desktop-Browser, wird vorhersehbar zu erheblich verfälschten Messergebnissen führen, da ein Großteil der Zugriffe falsch zugeordnet wird.

Mobile Analytics auf Web Analytics Europa

Eine Reihe von Analytics-Anbietern haben neue oder ergänzende Methoden entwickelt, um eine höhere Zuverlässigkeit der Daten zu gewährleisten. Das reicht von kostenlosen Anbietern wie percentmobile.com, einem deutsch-amerikanischen Startup, über Spezialisten wie Bango und Admob bis hin zu etablierten Anbietern wie Nedstat oder Mindlab.

Auf der Suche nach mehr Informationen und Verfahren zur Erfassung von Mobile Traffic finden Unternehmen nun Hilfe in einem neuen Report von Ideal Observer. Die Experten für Web Analytics stellen in ihrem neuen Report ausführlich die verschiedenen Ansätze und Verfahren zur Erkennung von Mobile Traffic vor und geben zusätzlich einen Einblick in die Ansätze der 20 wichtigsten Tool-Anbieter in diesem Bereich. Ein kostenloser Auszug des Reports kann über www.idealobserver.de/einkaufsfuehrer abgerufen werden.

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Web Analyse für Pro Markt – gute Woche für econda

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ProMarkt.de analysiert die eigenen Websites mit econda

econda Web Controlling

Die ProMarkt.de GmbH hat sich für das professionelle Web-Analytics-Instrument von econda entschieden. Unter promarkt.de vertreibt das Unternehmen Fachartikel aus dem Elektronikbereich ? von Discount-Produkten bis hin zur Markenware. Mit dem econda Shop Monitor erhält das Online-Team von ProMarkt.de essentielle Informationen, um das Internet-Angebot auch weiterhin optimal zu gestalten, kurz: um Shopbesucher zu überzeugen und zu zufriedenen Kunden zu machen. Die Lösung liefert umfangreiche Auswertungen ? von der detaillierten Online-Marketinganalyse für alle Werbekanäle bis hin zur Konversionsrate von einzelnen Produkten. Seit neuestem bietet der econda Shop Monitor zudem verschiedenste neue Features: Beispielsweise die flexiblen Funnel-Analysen ? Trichterdarstellungen vom typischen Kaufprozess bis hin zum frei definierten, individuellen Prozess, oder das econda Mobile Tracking, das auch User-Aktionen erfasst, die von mobilen Endgeräten ausgeführt werden.

Zusätzlich zu den genannten Services liefert der econda Click Monitor visuell aufbereitete Information zu den Benutzungsgewohnheiten der Shopbesucher ? und somit auch zur Usability des Online-Shops.

Web Analytics bei Pro Markt

Sascha Bauer, Leiter des Vertriebs bei der ProMarkt.de GmbH, wurde vor allem durch die vielfältigen Analysen der econda Lösungen überzeugt.

Nachdem econda bereits am Montag eine Neukundenmeldung veröffentlichen konnte war das (um in den Worten von Heidi Klum zu sprechen) „eine gute Woche“ für econda. Glückwunsch. Aktuell zeigt die Website zwar noch Google Analytics an, aber das ändert sich sicher in den nächsten Tagen.

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Online Video Seminar – was Sie verpasst haben

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Gestern fand in München das erste Online Video Seminar mit Brightcove, Nedstat und Tremor Media statt – Fortsetzung ist geplant – Unerwartet hohe Teilnehmeranzahl

Im Marriott München trafen sich gestern über 25 Online Video-Interessierte, um gemeinsam die aktuellen Entwicklungen zu diskutieren, interessanten Inhalten zu folgen und vor allem das Netzwerk voranzutreiben.

Dicht gedrängt wurde intensiv diksutiert. Brightcove, Nedstat und Tremor Media, die Ausrichter dieses Seminars hatten mit maximal 15 Anmeldungen gerechnet, da es einen sehr spezifischen Teilnehmerkreis ansprach und die Einladungen persönlich ausgesprochen wurden. Um so schöner war, dass so viele diesem heißen Thema folgten. Leider mussten wir sogar Absagen erteilen, da der Raum zu eng geworden wäre und die intensive Diskussionsrunde gesichert werden sollte.

Online Video Seminar mit Brightcove, Nedstat und Tremor Media

Interessierte Runde – intensive Diskussionen

Unternehmen wie Burda, Discovery, tbb, Das Vierte etc. diskutierten mit den Referenten (Jörg Blumtritt von Tremor Media, Christoph Rade von Brightcove (ehemals Omniture) und mir) über die Herausforderungen beim Schalten von Werbung in Online Videos, beim Produzieren von Online Videos und die Refinanzierung der Online Video-Formen.

Starten durfte ich mit dem Titel: „Kennen Sie den wahren Wert Ihres Online Videos“. Inhalte waren beispielweise: Analyse von Online Video (Advertising) und Bewertung der idealen Platzierung.

Herr Blumtritt, European Operations Officer von Tremor Media, schloss sich an und sprach im Detail über die (Re-)Finanzierung. Er zeigte auf, dass im Internet das Content Angebot zählt und für Mediaunternehmen zählen sollte, statt die Konzentration auf die Zielgruppe. Außerdem zitierte er Rupert Murdoch, der gestern aussprach, dass News im Internet demnächst kostenpflichtig sein werden. Auch wenn ich dem nicht zustimme, gab es hierbei und bei weiteren Themen eine gute Diskussionsgrundlage.

Herr Rade, Regional Sales Director bei Brightcove, rundete die interaktive Vortragsreihe mit Details zur Plattform Birghtcove (und der problemlosen Anbindung von Tremor Media und Nedstat) ab.

Im Laufe des Vormittags wurde auch erkannt, dass die Bezeichnung Lean Back vs. Lean Forward (also der Unterschied zwischen TV und Internet) immer mehr verschwimmt, da Bandbreite und Playergröße hier die Grenzen verschwimmen lassen und auch vor dem Internet eine Lean Back Haltung (beim Betrachten von längeren Videos) eingenommen werden wird.

Vorgesehen ist, das Seminar auch in andere Städte mit neuen Inhalten zu übertragen. Die Planung läuft bereits. Vielleicht sehen wir uns dort (?).

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Web Analyse für Online Shops von Modelabels

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Viele Modelabels erhalten nun auch nach und nach Online Shops – und analysieren diese mit Web Analytics Know How

Auch wenn die Diskussion in den früheren Tagen groß war, müssen die Einzelhändler und Boutiquen-Besitzer den parallelen Vertriebskanal für (Luxus-)Mode akzeptieren. Viele große Mode-Marken betreiben schon seit längerem einen eigenen eCommerce Shop für ihre Labels oder haben den soeben eingerichtet. Wichtig vor allem: er musst analysiert werden.

econda konnte vor wenigen Tagen vermelden, dass ALBA MODA (Teil von OTTO) nun den Online Shop auswertet und durch Web Analytics zu interessanten Erkenntnissen erlangen kann.

Hier ein Auszug der Pressemitteilung
Der Web Shop Controlling Spezialist econda hat mit seinen innovativen Produkten eine weitere Größe des Versandhandels überzeugt: Der renommierte Versender ALBA MODA hat sich für den Einsatz der Web Analytics Lösung econda Shop Monitor entschieden.

ALBA MODA mit Web Analytics aktiv

ALBA MODA steht für Mode im italienisch inspirierten Stil für qualitätsbewusste Kundinnen. Seit 1993 gehört das Versandhandelsunternehmen vollständig zur Otto Group, innerhalb des Konzerns positioniert sich das Unternehmen als gehobener Lifestyle-Versender. Als Multichannnel-Anbieter ist ALBA MODA auch im E-Commerce aktiv und nutzt zur Optimierung des Web-Angebots den econda Shop Monitor, eine Lösung, die dem Webshop-Team von ALBA MODA sämtliche relevanten Key Performance Indicators für ein erfolgreiches Online-Business zur Verfügung stellt – und dies bei höchster Anwenderfreundlichkeit. Zudem können mit flexiblen Funnel Analysen schnell und einfach kundenspezifische Trichterdarstellungen von verschiedensten Prozessen definiert werden.

Dirk Plöger, Internet-Koordinator bei ALBA MODA, ist besonders von den neuesten Features des econda Shop Monitor überzeugt: „Die erweiterten Klickpfadanalysen der econda Lösung ermöglichen uns eine exakte Beobachtung der Besucherströme – so können Optimierungsmöglichkeiten schnell und zuverlässig identifiziert werden. Zudem war uns wichtig, dass detaillierte Funnel-Analysen vorgenommen werden können.“

Auch weitere große Marken analysieren den Online Shop, z.B. Esprit mit Webtrekk, Hugo Boss (siehe Screenshot) und Tom Tailor mit Nedstat und Louis Vuitton (siehe Screenshot) mit Omniture.

Louis Vuitton nutzt Web Analytics für die eigene Website

Louis Vuitton analysiert ebenfalls die eigene Website

Hubo Boss analysiert die Website und den Online Shop mit Nedstat

Hugo Boss nutzt Nedstat für die Website und den Online Shop

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Achtzehntes MONTAGS-Interview mit Web Analytics Europa – Heute: Albert Warnecke

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Heute interviewt Web Analytics Europa Albert Warnecke, den Inhaber der Web Analytics Plattform web-analytics.org und seit Jahren ein aktives Mitglied der Online Marketing-Branche

Warnecke auf Web Analytics Europa im MONTAGS-Interview

Zum Beispiel war Warnecke, 42, zuständig für den inhaltlichen Aufbau und die technische Konzeption der Online-Auftritte des Verlags in verschiedenen Online-Diensten. 1997 wurde Warnecke von der Yahoo Europe Inc. ins Gründerteam der Yahoo Deutschland GmbH berufen und verantwortete als Senior Producer neben der Konzeption und Umsetzung aller neuen Produkte auf nationaler Ebene auch die Weiterentwicklung bestehender Angebote in Europa. Als Mitglied des Standardisierungsausschusses „AK Adtechnology“ im Online-Vermarkter-Kreis trug Albert Warnecke zudem aktiv zur Professionalisierung des deutschen Online-Markts bei.

Frage 1:
Seit wann sind Sie in der Branche aktiv?
In der Online-Branche seit 1993. Seit ich beim Ziff-Verlag anfing das CompuServe-Forum zu betreuen. Auf das Thema Web-Analyse bin ich 2004 gestoßen, allerdings über den Umweg IT-Security. Ich hatte damals zum Thema Internet-Sicherheit recherchiert und bin dabei auf ?Web-Bugs? gestoßen. Kleine Scripte, mit denen man das Verhalten der Besucher einer Web-Site tracken kann. Das hat mich interessiert und so bin ich auf das Thema Logfile-Analyse vs. Tag-basiertem Tracking gekommen.

Frage 2:
Was ist die aktuell revolutionärste Entwicklung im Web Analytics Markt?
Eine revolutionäre Entwicklung sehe ich zurzeit nicht. Die Tag-basierte Messung hat sich durchgesetzt und wird laufend verfeinert und für neue Technologien wie Streaming Media und mobile Nutzung angepasst.

Auch die Messgrößen müssen laufend auf Ihre Relevanz überprüft werden. Ob ein Pageview im AJAX- oder Streaming-Umfeld noch sinnvoll ist, muss diskutiert werden. Auch die Arbeitsgemeinschaft Social Media ist ja in dieser Beziehung recht rührig. Ein weiteres wichtiges Thema in meinen Augen: Die Integration der Web-Analyse in die Prozesskette. Ein Beispiel: Wenn die Web-Analyse-Software ein bestimmtes Verhalten des Nutzers registriert, bekommt dieser Nutzer bestimmte Inhalte angezeigt oder das System sendet ihm eine E-Mail.

Ebenfalls spannend: Die Erweiterung der Web-Analyse um Marktforschungselemente. Alles in Allem sehe ich eher ein evolutionäres Voranschreiten, denn ein revolutionäres Springen.

Frage 3:
Welche Anbieter sind aus Ihrer Sicht ernst zu nehmen? Wo sehen Sie jeweilige Stärken?
Hm, ich glaube, das ist eher eine Frage für Frank Reese als Herausgeber des Web-Analyse-Kaufberaters. Grundsätzlich denke ich, dass alle größeren in Deutschland vertretenen Anbieter über Erfahrung verfügen und bei einer Ausschreibung in Betracht gezogen werden sollten. Die Zeit der obskuren Shareware-Log-Analyzer ist vorbei. Alle Anbieter, die sich jetzt noch am Markt befinden, haben bewiesen, dass Ihr Angebot die Probleme Ihrer Kunden lösen kann.

Frage 4:
Ist Google Analytics wirklich so böse?
Durchaus nicht. Jeder Anwender sollte sich nur darüber im Klaren sein, dass Google den Preis für GA nicht in Dollar, sondern in Daten erhebt. Wem das klar ist und wer damit kein Problem hat, der bekommt mit GA ein Tool in die Hand, das für die meisten Anwender sicherlich ausreicht.

Frage 5:
Sie haben web-analytics.org wiederbelebt, wie ist das Konzept dahinter? Wieso starten Sie wieder durch?
Um die zweite Frage zuerst zu beantworten: Alte Liebe rostet nicht :-). Ich finde das Thema Web-Analyse nach wie vor sehr spannend, denn Web-Analyse ist Technik und Marketing, ist Zahl und Psychologie. Web-Analyse ist eine ausgesprochen interdisziplinäre Veranstaltung, die noch viel Potential hat und bis jetzt publizistisch noch nicht den Platz einnimmt, der ihr gebührt.

Zum Konzept: Web-Analytics.org soll ein neutraler Platz für alle wichtigen WA-Informationen werden. Dazu zählen für mich neben den Nachrichten vor allem White Paper, Veranstaltungen und natürlich das Anbieterverzeichnis. Meiner Meinung nach gibt es eine ganze Menge interessanter Quellen wie zum Thema, aber keine Site, die alles bündelt. Internetgerechter Journalismus ist das Stichwort. Weniger das Schreiben von Artikeln, sondern das Sammeln, Auswerten und In-Beziehung-Setzen bestehender Information stehen für mich im Vordergrund.

Letztendlich ein ziemlich klassisches journalistisches Konzept, übertragen ins Internet. Der wichtige Punkt der Neutralität ist ebenfalls gegeben, da zu keinem Anbieter bzw. Dienstleister wirtschaftliche Abhängigkeiten bestehen.

Frage 6:
Wie viele Angebote haben Sie schon für diese Domain erhalten? Was war das höchste Gebot?
Jede Menge, ein gutes Dutzend wird es schon gewesen sein. Das bisher höchste Angebot lag bei 5.000 Euro. Aber verkauft wird nicht.

Das letzte MONTAGS-Interview auf Web Analytics Europa wurde mit Jim Sterne geführt. Sie finden es hier: Web Analytics Europa Interview Nummer 17.

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