Neuer Video-Ad-Standard?

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IAB schlägt neuen Video-Ad-Standard vor

Ein Standard, der das Abspielen von Videoanzeigen auf unterschiedlichen Playern und Plattformen ermöglicht, soll den Online-Videomarkt pushen.

Das Interactive Advertising Bureau hat einen neuen Standard für digitale Video-Anzeigen vorgeschlagen. Das „Digital Video Ad Serving Template“ (VAST) soll es Werbungtreibenden erlauben, ihre Video-Anzeige auf unterschiedlichen Video-Playern und innerhalb unterschiedlicher Video-Netzwerke abspielen zu lassen, ohne es auf die jeweiligen technischen Voraussetzungen der einzelnen Medien anpassen zu müssen. Das Interactive Advertising Bureau hofft, auf diese Weise den noch schleppenden Online-Videomarkt weiter vorantreiben zu können. Doch neben technischen Standards müssen Branchenvertreter sich auch noch auf Standards zur Mediaplanung einigen.

Was Video alles messen kann, lesen Sie hier: Eric T. Peterson White Paper zu Video Analytics

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Österreichs Webanalyse unter neuer Führung

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Gerlinde Hinterleitner ist neue Präsidentin der ÖWA und damit oberste Wächterin über die korrekten Zugriffszahlen von heimischen Webseiten

Der ÖWA-Vorstand hat in seiner Vorstandssitzung am Mittwoch Gerlinde Hinterleitner einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt. Sie folgt somit dem langjährigen Präsidenten Stephan Thurm nach, der nach seinem Ausscheiden als Geschäftsführer Marketing-Verkauf im Vorarlberger Medienhaus sein Amt als Präsident der ÖWA niedergelegt hat.

„Ich bin sehr dankbar, dass ich in den spannenden Jahren des Aufbaus der ÖWA aktiv mitarbeiten durfte. Die ÖWA-Zahlen haben sich in der Werbebranche als harte Währung etabliert und sind aus der Mediaplanung nicht mehr wegzudenken. Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen im Vorstand und allen Mitgliedern für ihr Vertrauen. Besonders danke ich ÖWA-Geschäftsführer Hannes Dünser und seinem Team für ihre ausgezeichnete Arbeit. Ich wünsche der neuen Präsidentin Gerlinde Hinterleitner alles Gute und weiterhin viel Erfolg!“, so Stephan Thurm.

Gerlinde Hinterleitner, Vorstand von derStandard.at, zählt zu den Gründungsmitgliedern der Österreichischen Webanalyse. Als Leiterin der Arbeitsgruppe „Soziodemographisches Verfahren“ der ÖWA war sie auch „Geburtshelferin“ von ÖWA Plus, der Multimethodenstudie zur Erhebung von echten Reichweiten und Strukturdaten.

Gerlinde Hinterleitner: „Es ist mir ein Anliegen, das Vertrauen der Werbewirtschaft in die ÖWA durch konstante und qualitativ hochwertige Weiterentwicklung der Messinstrumente zu stärken. Es gilt im Besonderen die soziodemographische Studie ÖWA Plus weiter auszubauen. Gleichzeitig sind noch immer große Anstrengungen zu leisten, die Vorteile und Erfolge von Online-Werbung zu kommunizieren.“

Die Österreichische Webanalyse (ÖWA) wurde vor zehn Jahren mit dem Ziel gegründet, objektive Messzahlen für das Internet zu erheben, sowie den Online-Werbemarkt zu fördern. Mit Stand Juli 2008 werden 50 Online-Werbeträger in der ÖWA gelistet.

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Web Analyse per Umfrage

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iPerceptions bringt kostenfreie 4Q Umfrage Lösung in 16 Sprachen heraus

Abgesehen von Web Analytics Tools gibt es natürlich auch noch andere Arten des Website-Feedbacks, die zur Analyse angewandt werden können.

Das amerikanische Unternehmen iPerceptions meldete, dass 4Q eine kostenfreie Erlaubnismarketing Umfrage-Lösung, die mit Hilfe des bekannten Webanalyse-Bloggers Avinash Kaushik entwickelt wurde, weltweit mit Unterstützung für 16 Sprachen einführen wird. Nun können Unternehmen Besucher aus jedem Teil der Erde erreichen, deren Feedback aufzeichnen und deren Erkenntnisse dazu verwenden das Online-Erlebnis ihrer Kunden zu verbessern.

„Ich bin erfreut über die Resonanz auf die 4Q Umfrage und begeistert über die vielen Erfolgsmeldungen von umsetzbaren Erkenntnissen, die dazu beigetragen haben viele Websites zu verbessern,“ sagte Kaushik.

„Wir freuen uns auf die Gelegenheit 4Q dem weltweiten Markt vorzustellen,“ sagte Jonathan Levitt, VP Marketing bei iPerceptions. „Wir sind sehr über die Zugkraft, die wir bis jetzt gesehen haben, erstaunt und erwarten weiterhin gute Aufnahme von Unternehmen weltweit, denen es nun möglich ist, in allen Einzelheiten zu erfahren, was sich hinter dem Online- Kundenverhalten in Wirklichkeit verbirgt.

Wenn Avinash seine Finger im Spiel hat, ist das Ganze sicher durchdacht.

Über Avinash Kaushik
Avinash Kaushik ist der Autor des vor kurzem herausgegebenen Buches Web Analytics: An Hour A Day und dem Webanalyse-Blog, Occam’s Razor. Er ist ein unabhängiger Berater und derzeit der Analyse Botschafter bei Google.

Über iPerceptions
iPerceptions ist eine der führenden Web-spezifischen Kundenstimmen Analyse- Anbieter in Nordamerika. Deren webValidator Continous Listening Lösung und firmeneigene iPerceptions Satisfaction Index (iPSI), verwandeln Tausende von Dateneingaben in leicht verständliche Unterstützung für strategische und taktische Entscheidungen welche ständig von Website Marketern getroffen werden müssen.

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Office Depot optimiert Online-Geschäft mit Coremetrics

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Online Kunden werden bei Office Depot nun systematisch durch Coremetrics analysiert

Coremetrics Webcontrolling

Um das Online-Geschäft von Office Depot noch effizienter zu gestalten, hat der Bürogigant umfangreiche Online-Marketing-Lösungen von Coremetrics eingeführt, darunter Funktionen zur Webanalyse und Ad-Hoc-Auswertung, zu optimiertem Suchmaschinen-Marketing, intelligentem Cross-Selling und zielgenauen E-Mail-Versänden. Nach dem erfolgreichen Start in den USA, wo Office Depot seit Einführung des Software-Pakets die Online-Konversionsrate verdoppeln konnte, sollen die neuen Tools nun auch auf dem deutschen Markt in die lokalen Geschäftsabläufe eingebunden werden.

Um das Online-Geschäfts-Potenzial wirklich voll nutzen zu können, wollte das Unternehmen kontinuierlich und zeitnah über die Bedürfnisse und das Bestellverhalten seiner Kunden informiert sein. Eine Aufgabe, für die der internationale Webanalyse-Spezialist Coremetrics bei Office Depot die analytischen und technischen Rahmenbedingungen geschaffen hat. „Die gesamte Lösung wird bei uns gehostet“, erklärt Roland Markowski, Geschäftsführer von Coremetrics in Deutschland.

In Deutschland fand die Einführung der Online-Tools im Bereich des Großkundengeschäfts im Oktober statt. „Knapp 60 Prozent unseres Umsatzes erzielen wir elektronisch“, sagt Stephan Waldeis, Contract eBusiness Manager bei Office Depot und zuständig für die E-Commerce-Aktivitäten in Deutschland und der Schweiz. „Insofern ist es für uns besonders interessant zu wissen, wie das Bestellverhalten unserer Kunden auf unseren Webseiten aussieht, wonach sie suchen und wie sie suchen.“

Vor der Einführung der Coremetrics musste man sich bei Office Depot Deutschland auf die Beobachtung der reinen Transaktionsdaten beschränken. „Wir wussten, welcher Artikel bestellt wurde“, führt Stephan Waldeis aus, „aber wir konnten nicht abfragen, wie oft ein Artikel vor der Bestellung von dem Kunden angesehen worden war oder wie oft ein User mit der Bestellung begonnen, sie aber nicht zu Ende geführt hatte.“ Zurzeit werden bei Office Depot die Möglichkeiten der verschiedenen Coremetrics Online-Tools erprobt.

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Erfolg von Online Video Advertising hält an

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Knapp vier Millionen Euro beträgt der Umsatz im deutschen Video-Ad-Markt

Damit wächst er im ersten Halbjahr 2008 um 400 Prozent an!

Video Ads Online Video Advertising

In den ersten sechs Monaten des Jahres sind die Gesamtumsätze mit Video-Ads auf 3,62 Millionen Euro gestiegen, hat Nielsen Media Research im Auftrag von SevenOne Interactive errechnet.

Die Kölner Konkurrenz von IP Deutschland belegt mit 664.000 Euro Umsatz und gut 18 Prozent Marktanteil den zweiten Platz. Damit sind die beiden TV-Sendergruppen derzeit führend in der Vermarktung von Videoanzeigen im Web.

84 Unternehmen haben sich zu Online-Werbung mit Video-Ads entschlossen
Im Jahr 2007 waren es erst 73 Firmen. Derzeit werben sie vor allem mit Pre-Roll-Ads, die vor den Web-Videos geschaltet werden. Neue Angebote seitens der Vermarkter erweitern die Werbemöglichkeiten. So können etwa bei Platzhirsch SevenOne seit einigen Wochen auch Mid-Roll-Video-Ads gebucht werden, die in der Mitte der laufenden Web-Programme eingeblendet werden.

Die Vermarkter betonen, dass es sich bei den Video-Ads um ein additives Buchungsverhalten ihrer Kunden handelt. Und um das weiter zu pushen, erleichtern sie der TV-Kundschaft die Übertragung der Kampagnen ins Netz hinein.

Die großen Markenartikler haben die Nase vorn haben
So sind etwa BMW und Arcor mit Video-Ads auf Bild.de vertreten und auch McDonald’s wirbt sehr massiv in Videoclips. Auch L’Oréal Paris hat Video-Ads entdeckt und wirbt bei Gruner + Jahr mit Video-Ads. Neben Brigitte.de gehört stern.de zu den beiden von G+J Electronic Media stark vermarkteten Seiten, auf denen Video-Ads eine Rolle spielen.

Was die großen Sterne am Marken-Himmel vormachen, wollen auch andere Werbungtreibende für ihre Kampagnen nutzen – es ziehen immer mehr Unternehmen nach. So klopfen etwa bei SevenOne verstärkt die Hersteller von FMCG an, um im Web zu werben. Hierzulande werden die Umsätze mit Video-Ads also auch in absehbarer Zeit durch die Decke gehen.

Der Vergleich mit den US-Zahlen zeigt, dass in Deutschland noch über Jahre hohe Umsatzsteigerungen zu erwarten sind. Zudem sind sie ein Signal für Contentanbieter, zu investieren. Denn nur Websites mit spannenden Inhalten können auch Video-Ads in ihrem Angebot vermarkten.

Wie ich schon seit Mitte 2007 erwähne: Online Video ist ein berechtigter Hype. Die Erfolge stellen sich immer stärker ein. In wenigen Monaten kann keine relevante Website mehr ohne Bewegtbild auskommen, wenn die Website aktuellen Maßnahmen entsprechen soll.

Quelle: ibusiness.de

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